Investitionspolitik

Die öffentliche Infrastruktur in Deutschland hat erheblichen Modernisierungsbedarf. Zwar blieb die staatliche Investitionsquote seit 2009 weitgehend konstant, der wahrgenommene Investitionsrückstand ist jedoch nach Angaben der Gemeinden, Landkreise und Städte mit 147 Mrd. EUR weiterhin hoch. Angestrebte Modernisierungen wurden durch die negativen haushälterischen Auswirkungen der Corona-Krise nach hinten geschoben. Gleichzeitig waren die Kommunen mit Herausforderungen konfrontiert, die eine Ausweitung der Investitionen erschweren. Als Hauptgründe für nicht realisierte Investitionen wurden vor allem Kapazitätsengpässe in der Bauwirtschaft bzw. die daraus resultierenden ergebnislosen Ausschreibungen und fehlendes Personal in den Bauverwaltungen genannt - so die Erkenntnisse aus dem KfW-Kommunalpanel 2020.

Die Bundesregierung versucht die Kommunen zwar durch Hilfsmaßnahmen zu unterstützen (z. B. Ausgleich für Gewerbesteuerausfälle), einen Anreiz für Investitionen wird dies jedoch nicht auslösen. Zumal Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sich nicht mit seiner Forderung durchsetzen konnte, einmalig Kassenkredite von überschuldeten Kommunen zu übernehmen. Die Wirtschaft Europas strauchelt, daher sollten wir die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Industrie- und Dienstleistungsstandorts im Blick behalten und an den wichtigen (Breitband-Internet) und kritischen Stellen (Kanalisation, Klimafolgenanpassung) kontinuierlich investieren.

  • Der Ausbau der Breitbandversorgung ist essentiell, nicht zuletzt für die weitere Digitalisierung der mittelständischen Wirtschaft. Hier kommt unsere Industrie ins Spiel: Kabelschutzrohre aus Kunststoff bieten eine zukunftssichere Variante für die Verlegung etwa von Telekommunikationsleitungen.
  • Untersuchungen gehen davon aus, dass mindestens 20 % des öffentlichen Abwassernetzes von rd. 580.000 km sanierungsbedürftig sind. Modernisierungsinvestitionen sollten hier die Vorteile von Kunststoffrohrsystemen berücksichtigen – die einfache Rohr-Verlegung, die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards und eine geringere Schadensanfälligkeit gegenüber Beton- oder Stahlrohren garantieren eine lange Nutzungsdauer.
  • Investitionen in ein innovatives Regenwassermanagement sollte in Zeiten zunehmender Starkregenereignisse im Sinne der Daseinsvorsorge auf die Agenden der Kommunen gesetzt werden

Falls Ihnen die Einhaltung der Trinkwasserqualität oder der Kreislauf des Wassers genauso wichtig sind wie uns, dann erhalten Sie tiefere Einblicke und Vorteile der Kunststoffrohrsysteme in unserem Impulspapier „Trinkwasserhygiene“ oder unserem jüngsten Papier „Der Kreislauf des Wassers“.