Abgrenzung zu anderen Sanierungsverfahren

Abgrenzung zu Close-Fit-Lining
und Relining mit Ringraum
Abgrenzung zum Kaliberbersten
  • Das TIP- Verfahren ist weniger anfällig bei Versätzen, Deformationen und Lageabweichungen des zu renovierenden Abwasserkanals, als das Close-fit-Verfahren.
  • Im Wesentlichen unterscheidet sich das Tight-In-Pipe Lining vom Kaliberbersten durch die bearbeitbaren Schadensbilder. Beim Kaliberbersten können extremere Schadensbilder bis hin zum Einsturz bearbeitet werden.
  • Entsprechend positiv sind die Auswirkungen auf Tragverhalten und Funktionstüchtigkeit der Tight-In-Pipe eingebauten Rohre. Durch den Einsatz werkseitig vorgefertigter Rohre entfallen die nicht hinreichend bekannten Langzeitauswirkungen der Rückverformung vorverformter Rohre.
  • Des Weiteren legen sich die im Kaliberbersten eingebauten Rohre nicht eng (also tight in pipe) an die Altrohrwandung an. In der Regel verbleibt hier ein Ringraum, der meist verfüllt werden muss.
  • Außerdem kann die beim klassischen Rohrstrang- und Einzelrohr-Lining mit Ringraum erforderliche Ringraumverfüllung entfallen. Im Ergebnis werden die vorhandenen Deformationen der zu sanierenden Abwasserkanäle und -leitungen beseitigt.
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  • Mit der Entscheidung für das TIP- Verfahren nutzt der Auftraggeber die nachgewiesenen Qualitätsparameter eines vorgefertigten Neurohres.
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