Energiepolitik

Die Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt. Die Förderung der Erneuerbaren Energien über ein Umlagesystem hat das Ziel, „Grüne Energie“ zu begünstigen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Dies gelang jedoch bislang noch nicht im zufriedenstellenden Maße: Die CO2-Emmissionen gehen nur geringfügig zurück, wie auch die jüngste Berechnung vom Think Tank Agora darlegt. Gleichzeitig stiegen die Strompreise für die deutschen Verbraucher und Unternehmen kontinuierlich an. Bis 2025 werden weitere Kosten von bis zu 520 Mrd. Euro kalkuliert (Studie des DICE Düsseldorf). Dies ist auch dem dringend notwendigen, aber schleppend verlaufenden Netzausbau geschuldet, infolge dessen die Eingriffe in das laufende Stromnetz immer weiter zunehmen.

Die Energiepolitik hat einen enormen Einfluss auf die Kunststoffrohr-Industrie:

  • Unsere Industrie ist international ausgerichtet und befindet sich direkt im Wettbewerb mit europäischen Herstellern. So können die steigenden Energiekosten jedoch nicht über höhere Produktpreise an die Verbraucher weitergegeben werden.
  • Der signifikante Anstieg der Strompreise schlägt vor allem auch auf die Wettbewerbsposition unserer zumeist nicht von der EEG-Umlage befreiten Mitglieder durch.
  • Die im EU-Vergleich hohen Energiekosten beeinflussen potentiell die Investitionsentscheidungen der Kunststoffrohr-Industrie in Deutschland. Unsere Handlungsempfehlungen an die Politik und weitere Details zu der Betroffenheit der KR-Industrie entnehmen Sie bitte unserem Impulspapier zur Bundestagswahl 2017.