Energiepolitik

Die Energiewende ist ein ausgewiesenes Jahrhundertprojekt. Durch die Förderung der Erneuerbaren Energien sollen Treibhausgasemissionen im Stromsektor reduziert werden. Bis Ende 2030 sollen 65 Prozent der Stromproduktion durch Wind, Solar und weitere regenerative Träger erbracht werden.

Im November/Dezember 2018 haben Bundestag und Bundesrat mit dem „Energiesammelgesetz“ notwendige Anpassungen im Energierecht beschlossen: So werden u. a. die Sonderausschreibungen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren auf drei Jahre verteilt. Die Fördervergütungen für Photovoltaik-Anlagen werden reduziert. Darüber hinaus regelt das Gesetz auch das Einspeisemanagement sowie die beihilferechtliche EEG-Umlageregelung für KWK-Anlagen neu.

Der KRV verfolgt die energiepolitische Diskussion mit größter Aufmerksamkeit. Die Energiepolitik und deren Kosten wirken sich unmittelbar auf die Kunststoffrohr-Industrie in Deutschland und deren Wettbewerbsfähigkeit aus:

Die Energiepolitik hat einen enormen Einfluss auf die Kunststoffrohr-Industrie:

  • Unsere Industrie ist mittelständisch geprägt und zugleich international ausgerichtet – die KRV-Mitgliedsunternehmen stehen im direkten Wettbewerb mit europäischen Herstellern. Hohe, stetig steigende Energiekosten können nicht über die Produktpreise an die Abnehmer weitergegeben werden
  • Die im EU-Vergleich hohen Energiekosten beeinflussen auch die Investitionsentscheidungen der Kunststoffrohr-Industrie. So sind beispielsweise die Energiekosten in Frankreich um rund ein Drittel geringer.

Für die KRV-Mitgliedsunternehmen ist es vor allem wichtig, dass die Versorgungssicherheit bzw. Netzstabilität weiterhin gewährleistet bleibt. Wir begrüßen deshalb das Engagement und die Vorschläge für einen zügigen und gesicherten Netzausbau von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).